Utility – der Kult um die Workwear

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Nützlich, lässig, angesagt – der Workwear-Stil ist diese Saison zum Fashion-Must-have erklärt worden. Was genau der Utility-Style ist und wie wir ihn tragen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Basics to know

Utility (engl.) heißt übersetzt „nützlich“ und nichts anderes war seine ursprüngliche Bestimmung: Der Workwear-Look ist angelehnt an Arbeitskleidung. Aus diesem Grund sind aufgesetzte Taschen, Schnallen, Knopfleisten und Reißverschlüsse unentbehrliche Details dieser Mode. Die praktischen Aspekte werden besonders durch robuste Materialien verstärkt: Denim, feste Baumwolle, Canvas, Leinen und Funktionsfasern stehen im Vordergrund, am liebsten in diesen Farben:

  • Khaki
  • Beige
  • Sand
  • Braun
  • Schwarz
  • Erd- und Naturtöne
  • Orange

Key-Pieces to know

Mit dem Parka haben wir bereits ein essentielles Stück in unserer Garderobe. Er gilt quasi als Vorbote des Utility-Looks und ist unser liebster Allrounder. Wer noch keinen hat, findet gerade bei Zadig & Voltaire oder Freedomday ausgefallene Modelle.

2019 folgten Chunky-Boots. Die derben Schuhe zum Schnüren avancierten zum Liebling vieler Designer, von Prada bis zum Beispiel Alexander McQueen. Die meist mittelhohen Stiefel mit klobiger Sohlen trugen wir im Winter bevorzugt zu eleganten Outfits wie Hosenanzug, Plissee- und Tweed-Röcken oder langen Blumenkleidern. Spannende Kontraste müssen eben sein! Wo wir beim nächsten Vorboten für den Utility-Style sind: die Bauchtasche. Getragen werden die Gürteltaschen quer über den Oberkörper, über die Schulter oder eben auf der Hüfte, mit einem Beutel oder mehreren kleinen und bringen so je nach Modell mehr oder weniger 90is-Flair in den Look.

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Welche Teile typisch für Utility sind?

Cargo-Jacke statt Jeansjacke – Outdoor tragen wir jetzt praktische Teile, welche meist gerade geschnitten und mit großen Taschen daherkommen. Auch Cargohosen – die mit den seitlichen Taschen – erleben gerade ein Comeback. Wer schnell einen Look im Utility-Trend stylen möchte, kommt um dieses Must-have nicht umher. Riegel, Schnallen und Taschen sind die typischen Details, Khaki und Beige die vorherrschenden Farben. Sommerlicher sehen Modelle in hellblauen Denim-Tönen oder Weiß aus, dann allerdings am liebsten in locker geschnittenem Leinen.

Etwas eleganter wirken Chinos mit Bügelfalte. Und das Beste: Zu beiden Hosenmodellen passen sowohl romantische Rüschenblusen wie auch T-Shirts. Und wer auf Overalls ein Auge geworfen hat, der greift zu Boilersuits, also locker sitzende Einteiler. Einfacher lässt sich der Workwear-Look nicht umsetzen!

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Welche Accessoires wir jetzt tragen?

Der Utility-Style macht auch hier nicht halt und setzt 2020 auf bekannte und neue Stücke. Gürteltaschen bleiben weiterhin ein Taschentrend, gefolgt vom Rucksack. Man bekommt sie in verschiedensten Varianten, von edel (bei Gianni Chiarini) bis hin zur Worker-Variante. Bedruckte Gurte als Gürtel (von BELT DEPT) und Kopfbedeckungen wie Bakerboy-Hats, Schirmkappen oder Fischerhüte passen ebenfalls super zum Trend.

Utility-Looks richtig stylen

Oben weit, unten schmal oder anders herum: Die Silhouette ist der Garant für einen gelungenen Look. Und mit den richtigen Details gelingt der Mix aus cool und feminin, besonders mit diesen 3 Tricks:

  • Maskuline Utility-Teile mit femininen Pieces (Heels, Sonnenbrille, Statement-Schmuck) kombinieren
  • Die Taille mit einem Gürtel oder einer Bauchtasche betonen
  • Hosen- und Ärmellängen hochkrempeln
  • Oben und unten weit: dann unbedingt hohe Schuhe tragen!