CAMBIO setzt auf nachhaltige Produktion

Kein Trend, sondern Notwendigkeit: Viele Textilhersteller überdenken ihre Produktionsketten und Rohstofflieferanten, versuchen Chemikalien zu reduzieren und setzen auf (nahezu) wasserfreies Waschen. Das deutsche Label CAMBIO brachte jetzt eine neue Capsule-Kollektion „Sustainable Denim“ heraus. Ein positives Zeichen!

Nachhaltigkeit Cambio

„Die Art und Weise, wie Kleidung hergestellt, genutzt und entsorgt wird, bedarf einer Generalüberholung. Modemarken müssen qualitativ hochwertigere Kleidung produzieren, die langlebig, reparierbar, von weiteren Personen tragbar und am Ende vollständig kreislauffähig ist“, heißt es in einem Bericht von Greenpeace.

Ein Umdenken, das zumindest in Teilbereichen zunehmend breitenwirksamer wird. Erst kürzlich ging dazu die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ zu Ende – mit Zahlen und Fakten zur Textilproduktion und Prognosen zur Nachhaltigkeit. Darunter etwa, dass die Produktion von einem Kilo Baumwolle 11.000 Liter Wasser brauche. Und für die Herstellung einer einzigen Jeans rund 8.000 Liter Wasser benötigt werde. Aber auch, dass bis heute 20 große Modehäuser zugesagt haben, bis 2020 giftfrei zu produzieren.

Sowohl große und kleinere Marken als auch Konsumenten erkennen die Dringlichkeit umweltbewussten Handelns. Neben den Playern Adidas, Nike oder H&M setzt Cambio schon jetzt auf Sustainability.

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Cambio legt mit „Sustainable Denim“ diese Saison einen Grundstein und macht die Designs nicht nur ästhetisch, sondern auch ökologisch besser – besonders in puncto Nachhaltigkeit. Das Label setzt unter anderem auf die neuesten Technologien des italienischen Stoffherstellers Candini. Dank ausgeklügelter Entwicklungen reduzierte das Unternehmen sowohl den Wasser- als auch Energieverbrauch. Ebenso verzichtet der Produzent auf herkömmliche Chemikalien und arbeitet ausschließlich mit öko-zertifizierter Bauwolle.

Nieten und Knöpfe bezieht Cambio von der Firma AMF. Durch eine neue Galvanikanlage konnte der Hersteller seinen Wasserverbrauch um bis zu 95% drosseln. Und auch die tunesische Wäscherei, mit der die Modemarke zusammenarbeitet, spart mit innovativen Waschmaschinen heute 80% Wasser. Plus: Hochmoderne Lasertechniken ersetzen dort das Sandstrahlen und auf Chlorbleiche wird komplett verzichtet. Stattdessen nutzt die GOTS-zertifizierte Wäscherei biologisch abbaubare Produkte und recycelt anschließend das Schmutzwasser zu 80%.

Nachhaltige Jeans aus aus BCI-Cotton

Cambio arbeitet ebenso mit der BCI-Initiative „Better-Cotton-Initiative“ zusammen. Die Organisation setzt sich für eine nachhaltige Baumwollproduktion basierend auf den drei Grundpfeilern Umwelt, Soziales und Wirtschaft ein. Es geht darum, Rohstoffe zu kontrollierten Preisen anzubieten, Pestizide zu minimieren, direkten Kontakt zu Landwirten zu halten, Vermittler zu meiden und auf menschenwürdige Arbeit in den Erzeugerländern zu setzen.

Was die Zertifizierung genau bedeutet und welche Siegel es noch gibt, finden Sie in der Clean Clothes-LabelCheck Übersicht!

Nachhaltigkeit Cambio

Nachhaltigkeit: Transparenz auf einem Blick

  • Verwendung von zertifizierten Stoffen und Fasern.
  • Die Produktionsverfahren verbrauchen weniger Wasser und Energie.
  • Es sind kaum natürliche Ressourcen notwendig.
  • Es fällt weniger Abfall an, vieles wird recycelt.
  • Die Umweltbelastung minimiert sich um ein Vielfaches.

Cambio selbst schreibt dazu: „Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für ein umweltbewusstes Kaufverhalten.“

Die neue Mode von Cambio entdecken Sie jetzt auch in unserem Onlineshop! Noch nicht das Passende gefunden? Wie wäre es mit den Hosentrends 2019?

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